Geld macht
Macht

Uwe Krause

Geld macht Macht

Zukunfts- Vision

Geld erzeugt Macht

Warum wir unser System neu denken müssen?

Unsere Welt verändert sich rasant – und leider nicht zum Besseren. Trotz technologischem Fortschritt, steigender Produktivität und globaler Vernetzung erleben immer mehr Menschen Unsicherheit, Ungleichheit und Abhängigkeit. Viele spüren intuitiv: So wie unser System heute funktioniert, kann es nicht gerecht sein.

Im Zentrum dieser Entwicklung steht ein Mechanismus, der selten offen hinterfragt wird: Geld erzeugt Macht.

Wir erwirtschaften alles gemeinsam – besitzen aber fast nichts

Alles, was unseren Alltag möglich macht, entsteht durch gemeinschaftliche Leistung. Nahrung, Infrastruktur, Technologie, Bildung, Pflege, Kunst – nichts davon wird von Einzelnen allein erschaffen. Und doch gehört das Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit nur einem kleinen Teil der Gesellschaft.

Macht

Die Mehrheit arbeitet, während sich Reichtum und Besitz immer stärker konzentrieren. Wer viel Geld besitzt, erhält nicht nur materiellen Wohlstand, sondern auch politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss. Geld entscheidet darüber, wer gehört wird, wer Regeln setzt und wessen Interessen geschützt werden.

So entsteht ein grundlegendes Ungleichgewicht: Viele erzeugen den Wert – wenige kontrollieren ihn.

Macht durch Geld schafft Abhängigkeit

Geld ist längst mehr als ein Tauschmittel. Es ist zum Steuerungsinstrument unseres Lebens geworden. Wer kein Geld hat, ist abhängig: von Arbeitgebern, von Märkten, von staatlichen Hilfen, von Schulden. Diese Abhängigkeit erzeugt Angst – und Angst macht gefügig.

Macht, die aus Geld entsteht, wird selten genutzt, um das Gemeinwohl zu stärken. Unsere Erfahrung zeigt: Macht wird meist eingesetzt, um noch mehr Macht zu sichern. Profite werden maximiert, Ressourcen ausgebeutet, Menschen gegeneinander ausgespielt.

Das Ergebnis ist ein System, das Mangel produziert, obwohl objektiv genug für alle da wäre.

Der Mythos der Alternativlosigkeit

Mythos

Oft wird behauptet, unser Wirtschaftssystem sei alternativlos. Wettbewerb, Wachstum und Profitmaximierung werden als Naturgesetze dargestellt. Doch das sind sie nicht.

Unser jetziges System ist von Menschen gemacht – und was von Menschen gemacht wurde, kann von Menschen verändert werden.

Die Regeln, nach denen Geld verteilt wird, die bestimmen, wer besitzt und wer nicht, sind keine festen Wahrheiten. Sie sind politische und gesellschaftliche Entscheidungen. Und Entscheidungen können neu getroffen werden.

Wie könnte eine Welt ohne Geld aussehen?

Die Befreiung vom Geld bedeutet nicht Chaos oder Stillstand. Im Gegenteil: Sie eröffnet die Möglichkeit, unsere Gesellschaft an echten Bedürfnissen auszurichten – statt an Profiten.

In einer geldfreien Gesellschaft:

    • gehört das, was wir gemeinsam erwirtschaften, auch allen

    • stehen Versorgung, Bildung, Gesundheit und Wohnen allen Menschen zu

    • verliert Macht ihre finanzielle Grundlage

    • wird Zusammenarbeit wichtiger als Konkurrenz

    • zählt der Mensch mehr als sein wirtschaftlicher Nutzen

Arbeit wäre kein Zwang zum Überleben mehr, sondern ein Beitrag zur Gemeinschaft. Innovation würde nicht durch Profit getrieben, sondern durch Sinn, Verantwortung und Kreativität.

Von der Kritik zur Vision

Kritik allein reicht nicht aus. Entscheidend ist die Vision einer gerechteren Zukunft. Einer Zukunft, in der niemand ausgegrenzt wird, weil er zu wenig besitzt. Einer Zukunft, in der Macht nicht gekauft werden kann.

Diese Vision beginnt nicht mit perfekten Konzepten, sondern mit einem Perspektivwechsel:

Was wäre, wenn wir teilen statt zu besitzen?
Was wäre, wenn Sicherheit ein Grundrecht wäre?
Was wäre, wenn unsere gemeinsame Leistung auch gemeinsames Eigentum wäre?

Veränderung beginnt bei uns

Diskussion

Eine gerechtere Welt entsteht nicht über Nacht. Aber sie beginnt mit Fragen, mit Gesprächen und mit dem Mut, bestehende Strukturen zu hinterfragen.

Musik, Kunst, Texte und Projekte können Impulse setzen – nicht als fertige Antworten, sondern als Einladung zum Nachdenken und Mitgestalten.

Die Zukunft ist kein Produkt.
Sie ist das, was wir gemeinsam daraus machen.

Ein Artikel, von mehreren zum Thema Befreiung vom Geld.

Wir brauchen eine Vision, in der es allen Menschen gut geht. Wir erwirtschaften genug für alle, doch der Wohlstand kommt nur wenigen zugute, während es immer mehr Menschen schlechter geht. In Zukunft werde ich weitere Artikel zu diesem Thema veröffentlichen – ergänzt durch einen passenden Song. 🎵

Den Song 🎵 zu diesem Artikel findest du hier: Zur Songseite

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